Apple ist gut im Geschäft. Das iPhone 5 verkauft sich hervorragend und auch iOS 6 wurde gut angenommen. Dennoch hat die Apple Aktie allein innerhalb der letzten Woche 2.17 Prozent verloren. Negativschlagzeilen in Verbindung mit dem chinesischen Werk Foxconn, in dem die iPhones für Apple fabriziert werden, beherrschten die Nachrichten rund um den Megakonzern. Nach Kundenbeschwerden aufgrund von Qualitätsmängeln sollten strengere Qualitätsanforderungen durchgesetzt werden, für die die Arbeiter laut Aussagen der Arbeitsrechtsorganisation China Labor Watch keine Schulung erhalten hätten.

Es ist die Rede von Meinungsveaktienrueckkaeufe applerschiedenheiten, Streiks, Schlägereien und Hungerlöhnen – Schlagworte, die nicht zu einem positiven Bild von Apple in der Öffentlichkeit beitragen. Zwar erfolgte seitens des CEO Tim Cook vor einigen Tagen eine Entschuldigung doch scheint das die Anleger nicht weiter beeindruckt zu haben, der Apple Aktienkurs ist nach wie vor am Schwanken.

Sinkende Aktienkurse seit Beginn der Rückkäufe

Bereits im März waren seitens des Konzerns Aktienrückkäufe und die Ausschüttung einer Dividende angekündigt worden – der ersten seit 1995. Seit dieser Zeit hat das Unternehmen gigantische Barreserven aufgehäuft, die heute mit etwa 120 Milliarden US-Dollar beziffert werden. Nun sollen die Aktionäre mit einer Dividendenausschüttung von insgesamt 45 Milliarden US-Dollar im Laufe der nächsten drei Jahre an den Gewinnen von iPhone und iPad beteiligt werden. Außerdem ist geplant, Apple Aktien im Wert von 10 Milliarden Dollar zurückzukaufen.

Montagmorgen nun begann das von Apple angekündigte Rückkaufprogramm und seither sind die Kurse von 676,37 US-Dollar auf ein Tief von 652,59 Dollar am Dienstag gefallen. Seitdem bewegen sich die Aktienkurse wieder leicht im Aufwärtstrend.

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