Absolventen und ihre Vorstellungen vom großen Geld nach dem Studentenleben. Das viele Lernen und all die bestandenen Klausuren sollen sich schließlich bezahlt machen. Grundsätzlich ein richtiger Gedanke – aber wie sieht es in der Realität aus? Der junge Nachwuchs hofft auf einen hohen Jahresverdienst – in einigen Branchen liegt der tatsächliche Betrag allerdings weit unter dem, was sich so mancher Student ausmalt.

Oftmals unbeachtet bleibt der schlimmste Fall: Arbeitslosigkeit! In einem interessanten Artikel über mögliche Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne nach dem Studium berichtet der ausbildungsbox Blog über die Folgen falscher Einschätzungen der Realität und warnt vor bösen Überraschungen. Vor allem der Aspekt des Fachkräftemangels ist oftmals in vielen Medien wieder zu finden. Auch in diesem Zusammenhang werden Gehälter immer wieder als zu niedrig angesehen.

Ist der heutige Nachwuchs qualifiziert genug?

Durch die Bank internetaffin, sicher im Umgang mit gängigen EDV Anwendungen und ganz besonders fit im Umgang mit mobilen Trends – das Smartphone hat schließlich jeder Student immer zur Hand. Ist das wirklich so? Floskeln wie „sicherer Umgang mit MS Office“ oder „Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit“ sind in nahezu jeder Stellenbeschreibung der heutigen Zeit wieder zu finden. Bringt jeder Absolvent diese Skills mit in den Berufsalltag? Selbstverständlich, nimmt man bei einem Hochschulstudium an. Die Realität spricht derzeit jedoch eine andere Sprache. Viele Absolventen wissen heutzutage leider nicht, wie umfangreich die „gängigen EDV Anwendungen“ im Berufsleben sind und schätzen ihre eigenen Kompetenzen falsch ein. Auch die Internetaffinität kann grundsätzlich nicht mit einem übermäßigen Facebook Konsum gleichgesetzt werden.

Doch das ist natürlich kein Regelfall. Schließlich gibt es auf der anderen Seite immer mehr Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss überdurchschnittlich abschließen – und falls nicht dennoch eine persönliche und individuelle Kompetenz in den Berufseinstieg mitbringen. Daher gibt es auf die Frage, ob der Nachwuchs der heutigen Zeit überhaupt ausreichend qualifiziert ist, keine pauschale Antwort.

Wie rechtfertigt sich ein angemessenes Gehalt?

Wann ist ein Gehalt angemessen? Studenten bzw. Absolventen gibt es heute wie Sand am Meer. Manche Unternehmen zahlen nach Tarif, manche nach individueller Eignung. Erste Berufserfahrungen, Zusatzqualifikationen oder Ähnliches werden den Berufseinstieg und eine Gehaltsforderung sicherlich leichter rechtfertigen lassen. Doch nicht umsonst hört man immer wieder, dass auch Akademiker arbeitslos oder auf Stellen untergebracht sind, die nicht angemessen bezahlt sind. Dabei ist vor allem die jeweilige Branche zu berücksichtigen, in der man einen Berufseinstieg anstrebt. Die Medienbranche ist sicherlich attraktiv – im Hinblick auf Gehälter allerdings weit unter anderen Bereichen wie zum Beispiel die Telekommunikationsbranche.

Fazit

Ganz egal welche Branche vor einem oder welcher Studiengang hinter einem liegt. Gehaltsvorstellungen müssen gerechtfertigt werden. Vor allem der junge Nachwuchs und angehende Absolventen müssen sich über ihre individuellen Stärken und Schwächen im Klaren sein und sich über Branchenunterschiede informieren. Eine gute Vorbereitung ist enorm wichtig und beugt bösen Überraschungen nach dem Studium vor.

Weiterführende Infos: http://www.ausbildungsbox.de