Lukrative Geldanlagen, die auch noch das Gewissen erleichtern – kann es so etwas geben? Meist handelt es sich doch eher um grüne Investments, die zwar kleine, aber keine herausragenden Renditen bringen oder eben um Investments mit hohen Renditen, die aber der Nachhaltigkeit nicht gerade gerecht werden. Doch es geht auch anders – mit der Anlage in Edelholz.

Holz ist seit Jahrhunderten ein gefragter Werkstoff. Er wird genutzt, um Möbel für Haus und Garten herzustellen, dient als nachwachsender Brennstoff, wie etwa bei den Holzpellets, kann zur Herstellung von Papier verwendet werden und vieles mehr. Ganz nebenbei sorgen die Bäume, die die Holzlieferanten sind, für ein gutes Klima. Besonders hoch sind die Preise für einfaches Holz allerdings nicht, anders sieht es jedoch beim Edelholz aus. Die Nachfrage steigt stetig an. Durch die Umweltschutzbedingungen, die eine Abholzung des Regenwaldes vermeiden wollen, ist das Angebot knapp. Dies führt zu attraktiven Preisen und so kann sich eine Geldanlage in Edelholz durchaus lohnen. Nähere Infos, die für die Geldanlage in Edelholz sprechen, können Interessierte hier direkt nachlesen. Dazu zählt etwa, dass bei einer unerwartet schlechten Preisentwicklung nicht sofort verkauft werden muss. Die Bäume können weiter wachsen, bis die Preise wieder höher ausfallen.

Investoren brauchen langen Atem

Zu berücksichtigen ist allerdings, dass Investoren bei der Geldanlage in Holz einen langen Atem brauchen. Vom zarten Setzling bis zum ausgewachsenen Baum vergehen oft viele Jahre. Bei tropischen Hölzern sollte man mit mindestens 25 Jahren, bei einheimischen Hölzern mit bis zu 140 Jahren rechnen. Hier lohnt sich die grüne Geldanlage nur bei generationsübergreifendem Denken.

Gefahren bei der Geldanlage in Holz

Trotz aller Vorteile und möglicherweise attraktiver Renditen – die Geldanlage birgt auch Risiken. Im schlimmsten Fall kann es zum Totalverlust kommen, etwa wenn der Holzbestand, in den man investiert hat, zerstört wird. Gefahren gibt es dabei viele. Sie reichen von Schädlingen, wie dem Borkenkäfer, über kräftige Stürme, die hierzulande immer häufiger auftreten, den Rest der Welt aber noch öfter aufsuchen, bis hin zur Waldbrandgefahr.

Interessant sind deshalb vor allem Geldanlagen in Holz, die diese Gefahren weitestgehend minimieren. Gegen den Befall mit Schädlingen hilft ein personalintensiver Anbau. Dann kann auch auf die chemische Keule verzichtet werden, die den Preis des Edelholzes unter Umständen drücken könnte. Um die Waldbrandgefahr zu vermeiden, sollten die Bestände in breiten Reihen angelegt werden. Dabei ist es wichtig, dass ausreichend große Schneisen geschlagen werden, sodass das Feuer nicht sofort auf den übrigen Bestand übergreifen kann. Vor Ort deponierte Feuerlöscher können ebenfalls hilfreich sein. Gegen den Sturm allerdings greift keine Maßnahme, er fegt über den Wald einfach hinweg.