Die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre brachten meistens Kürzungen mit sich und das zu Lasten der Versicherten. Immer wieder wird die Frage gestellt: Wie viel zahlt die Krankenkasse bei Zahnersatz? Früher wurden die Kosten für den Zahnersatz komplett von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, heute hingegen leisten die Kassen lediglich noch eine Zuzahlung. Somit wird nur noch ein gewisser Kostenanteil für den Zahnersatz von der Krankenkasse getragen, wie unter anderem für Zahnfüllungen aus Kunststoff, Teilkronen oder Zahnkronen. Den Rest müssen Sie aus eigener Tasche zahlen. Ebenfalls wird häufig die Frage gestellt, wie viel zahlt die Krankenkasse bei Zahnspangen?

Zuzahlungen der Krankenkassen

Vielleicht fragen auch Sie sich, wie viel zahlt die Krankenkasse bei Zahnersatz, das kann sehr unterschiedlich sein. So wird von den Kassen der so genannte Festzuschuss gezahlt, der 50 Prozent ausmacht. Allerdings können Sie noch mehr erhalten, sofern Sie ein Bonusheft bei Ihrem Zahnarzt führen. Dieses Bonusheft muss vom Zahnarzt einmal im Jahr mit einem Stempel versehen werden. Den Stempel erhalten Sie, wenn Sie mindestens einmal im Jahr Ihre Zähne untersuchen lassen. Empfehlenswert ist jedoch, wenn Sie zwei Mal im Jahr beim Zahnarzt eine Vorsorgeuntersuchung machen lassen. Damit können Sie Ihre Zähne länger gesund erhalten und werden eventuell keinen Zahnersatz benötigen. Das Bonusheft sollte mindestens fünf Jahre lang lückenlos geführt werden, noch besser sind zehn Jahre. Damit erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse weitere Zuschüsse für Zahnersatz.

Für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren werden die Kosten für Zahnspangen von der Krankenkasse zu 80 Prozent übernommen. Die restlichen 20 Prozent müssen Sie als Eltern vorstrecken, die Sie aber nach erfolgreicher Zahnkorrektur zurück erhalten.

Wie viel zahlt die Krankenkasse für eine Brille?

Stellen Sie sich die Frage, wie viel zahlt die Krankenkasse für eine Brille, müssen Sie zwischen Erwachsenen und Kindern unterscheiden. Die Kosten für eine Sehhilfe werden von den Kassen nur noch für Kinder gewährt, die einen Sehfehler haben. Denn erfolgt im frühen Kindesalter keine Korrektur in dieser Richtung, kann dies im Erwachsenenalter beträchtliche gesundheitliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen. Diese Regelung ist ebenso für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und für schwer sehbehinderte Menschen gültig.